Am Samstag 04. Oktober 2020, um 6:30 Uhr besammelten wir uns auf dem Dorfplatz Reigi zur Turnfahrt. Mit am Start waren Billy, Jessy, Chantal, Sarah, Faby, Evi, Maurice, Marcel, Sevä, Abt, Cyril, Franz, später direkt Reto.

Gut gelaunt trotz Dauerregen machten wir uns auf ins Wallis mit sehr viel Gepäck im Bus. Da anscheinend der Regen einige, vor allem Sevä dazu animierte Wasser zu lassen, brauchte es doch einige Zwischenhalte um dieses Bedürfnis zu stillen. Beim Überqueren der Strasse, war nicht ersichtlich wie tief das Wasser ist und so erwischten Sevä und Marcel eine grosse Pfütze und standen bis über die Knöchel im Wasser. Doch dies tat der guten Laune nichts an, kaum war der „Boiler“ entleert, gab’s im Bus schon wieder was zu trinken – bei Kaffee Lutz, Bier, Panaché und guter Musik verging die Reise, wie im Flug und schon bald kamen wir in der Jugendherberge in Crans-Montana an, wo auch Reto zu uns stiess. Trotz des Schneefalls machten wir uns auf den Weg in Richtung Berge, zuerst noch alles Warme, was dabei war anziehen.

Mit der Gondel fuhren wir hoch zur Zwischenstation und dann weiter Richtung „Bisse de Tsuttoret“, wir entschieden uns aber, nicht ganz hoch zu wandern und kürzten ab via „Sex Alpe“ – wieder runter zum Busparkplatz. Unterwegs machten wir in einer anderen Zwischenstation Pause und verzehrten unser Mitgebrachtes. Zwischendurch zeigte sich mal kurz die Sonne, so dass wir doch schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge geniessen konnten. Wir haben uns trotzdem an dem frühen Schnee ein wenig gefreut und es kamen immer wieder mal ein paar Schneeballen geflogen. Leider hatte nirgends eine Beiz offen – die wollten einfach kein Geld von uns. Und bei der Beiz, die offen war, ging das Bier aus, welches ev. sogar noch „schwarz“ gebraut worden ist…

Zurück in der Jugi, genossen wir die wohl verdiente Dusche. Danach ein wenig chillen, ein kleiner Nuck, Hosenabe und UNO Flip, dann auf zum Znacht in die Burger Lodge, zum Burgeressen. Bei der Bestellung machte sich unser rares Französisch bemerkbar und wieder mal mussten wir feststellen, dass die Welschen nicht Deutsch sprechen (wollen) und auch ihr Englisch ist nicht das Wahre. Trotzdem hatte schlussendlich jeder mehr oder weniger das Bestellte auf dem Teller oder der Schieferplatte. Jedoch kamen nicht alle so gut mit dem Handfood zurecht (Chanti behalf sich schlussendlich doch noch mit Messer und Gabel). Die Arbeitsteilung des Kellners funktionierte auch gut – Maurice erledigte die Rechenarbeit und der Keller bekommt das Trinkgeld… Gestärkt ging‘s dann in eine Bar mit grossartig angepriesener Latino-Band, die Musik war gut, bis die Band gespielt hat – diese hat uns eher vertrieben als in Stimmung gebracht. Also ab ins Casino; ein wenig Roulette oder Black Jack, ein wenig zocken – dann zurück für die Einen, nochmals in die Bar für die Anderen… Am Morgen konnten die Frühaufsteher eine wunderschöne Morgenstimmung erleben und danach gab es ein gutes, reichhaltiges Zmorge. Nach einigen Diskussionen, was wir nun noch unternehmen könnten, entschieden wir uns für ein auf einem nahegelegenen Spielplatz befindendes Leiterlispiel im Freien – absolut geniale Sache! Nach zwei Durchgängen und ein paar Diskussionen ist dasselbe eigentlich schon fast auf der Wasserfallen realisiert – fast. Auch der Kinderspielplatz wird noch von einigen Übermütigen kurz belegt. Seit dem hat das Einhorn auch einen Namen – wehe wenn die Polizisten Ausgang haben, dann tragen Sie das grösste „Horn“ davon. Und weiter ging‘s zu Freddy Mercury, bei anfangs schönem Wetter genossen wir die Promenade von Montreux und liessen uns direkt am See in einem Restaurant nieder. Bei Pizza, lokalem Bier und „Hosenabe“ verstreicht die Zeit viel zu schnell und wir müssen uns schon wieder auf den Heimweg machen – vorher noch ein feines Eis essen, Blase leeren dann ab ins Büssli Richtung Baselbiet.

Herzlichen Dank den Organisatorinnen für eine wiederum tolle Turnfahrt, auch wenn das Wetter nicht ganz mitgespielt hat.

Franz