Drei bis zum Rand gefüllte Caquelons mit der feinen Fodnuemischung hatte Kevin für uns bereit, als wir in der Bärengrabenhütte ankamen. Aber von vorne weg… wir trafen uns wie immer bei der Talstation der Wasserfallenbahn, welche an diesem Tag sogar auch in Betrieb war. Kevin, der mittlerweile langjährige Fondueplausch Organisator, war mit seinem Auto beim Treffpunkt und wir konnten uns mit Getränken für den Marsch eindecken. Pasci und ich nutzten diese Gelegenheit gleich noch, um unsere Schlitten im Auto zu deponieren. Diese wurden somit hoch chauffiert. Ja richtig, wir hatten die Schlitten dabei und wurden dafür etwas belächelt. Für alle welche sich nicht mehr ganz an diesen Tag erinnern, es hatte schon nicht wirklich viel Schnee. Aber zwei erfahrenen Einheimischen macht man so schnell nicht etwas vor. Im Wald hat es meistens noch genügend Schnee und kalt war es, somit ist es meistens auch etwas eisig, was die alten Davoser gerne haben.

Der Aufstieg, man muss es fast so nennen, war nicht ganz einfach. Es war richtig eisig. Gewisse Schuhe waren gut geeignet, der offizielle Militärschuh kann man da definitiv nicht dazu zählen, dies durfte ich selber erfahren. Irgendwie schafften wir es aber alle hoch. Kevin hatte natürlich alles bereit und den Tisch liebevoll hergerichtet. Wir genossen das Fondue, die gemütliche Stimmung, die Rückkehr von Jessi (also wir sind noch heute nicht ganz sicher ob es wirklich Jessi ist, viel Europäisches hatte sie nicht mehr…J) und einfach das Vereinsleben. Als Überraschungsgast kam unser Gönnermitglied Franz noch vorbei. Er wurde durch mich aufgrund von zwei kurzfristigen Absagen noch eingeladen. Wie wir ihn kennen, ist Verlass auf ihn und er stiess direkt aus den Skiferien zu uns.

Zum Dessert, wir hatten es schon fast vergessen, kamen die obligaten Cremeschnitten. Mmmmh… waren die wie immer sehr fein!

Die Zeit verging wie im Nu und nach Mitternacht machten wir uns langsam auf den Nachhauseweg. Gewisse mussten ja noch nach Hause laufen… ich nahm meinen Schlitten, was ich nicht bereue. Aber so ganz ungefährlich war es doch nicht. Nach dem ersten schneefreien Abschnitt auf der Mergelstrasse, hatten meine Hosen ein Loch und mein Knie schmerzte doch etwas. Das Bremsen auf dem eisigen Weg war halt doch nicht so ganz einfach. Ob das Laufen dann wirklich ungefährlicher war, naja, dies sei einmal dahin gestellt. Ich war wohl auf dem Schlitten und Pasci auch mehr oder weniger. J

Schlussendlich kamen wir alle zusammen ohne grösseren Blessuren im Dorf an und verabschiedeten uns wieder.

Herzlichen Dank an Kevin für das Organisieren.

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