Am 25. November trafen sich über 20 Turnerinnen und Turnen für das traditionelle „Ruten-Schneiden und Binden“. Zuerst wurden die Weiden geschnitten, ausgeastet und dann zu schönen Ruten gebunden. Viele von uns haben dies schon etliche Male gemacht, für andere war es das erste Mal. Aufgrund der grossen Gruppe waren wir jedoch sehr zügig fertig. Zum Schluss gab es noch einen kleinen Umtrunk im Rebstock. Jedes Jahr binden wir neue und frische Ruten für den Santichlaus. Dieser bringt diese dann am 6. Dezember in die Reigoldswiler Wohnzimmer. Aber wieso eigentlich? Die Ruten sind nicht dafür gedacht, um die Kinder zu schlagen – nein, viel mehr sollen sie einfach daran erinnern, was der Santichlaus erzählt hat. Sie sollen sich noch lang an ihn erinnern können. Das ist der eigentliche Sinn und Zweck der Ruten und diese Tradition leben wir schon viele Jahre.

 

 

 

Der Präsident schrieb letztes Jahr bereits von so vielen Besuchen wie schon lange nicht mehr, doch in diesem Jahr kamen nochmals mehr Anmeldungen rein. Wir durften bei über 30 Familien Verse, Lieder und Gedichte anhören und die Beobachtungen vom Santichlaus überbringen. In fünf Teams waren wir in Reigoldswil und Lauwil unterwegs. Neu schmissen sich auch zwei alte Hasen wieder in die rote und schwarze Chutte. Abt und Thomi unterstützten uns als fünftes Team nach einer längeren Zeit wieder. Dabei kamen im Buch von Abt so manche amüsante Blätter von früheren Santichlaus-Besuchen zum Vorschein. So konnten wir Details von mittlerweile gestandenen Turner erfahren.

Für alle Chläuse gab es im Rebstock dann noch eine Pizza sowie ein, zwei Hopfengetränke.

 

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