Skiweekend 2018

Anstelle der Turnfahrt 2017 organisierten Sandro und Marcel ein Skiweekend im Januar 2018 in Engelberg. Am 20. Januar also trafen sich Christoph, Janic, Alex, Marcel, Sandro und ich um 7:00 Uhr auf dem Dorfplatz in Reigoldswil zur Abfahrt ins Skiweekend, noch rasch ein paar Redbull und Colas vom Zindel eingedeckt und los – auf einer Arschbacke bis Engelberg – gut einige mussten noch einen Zigi- und Pissoirhalt einschieben, trafen uns aber alle an der Talstation und es konnte sogleich losgehen.

 

Um 9:30 Uhr standen wir schon auf den Skiern auf 2400 m. ü. M., das gar nicht so schlechte Wetter haben wir voll ausgenutzt und sind durchgebrettert bis um 13:30 zum Zmittag im Gadä, wo gleichzeitig auch das spannende Abfahrtsrennen von Kitzbühl übertragen wurde (hopp Feuz – 2. Platz). Vorher mussten wir den allgemeinen Durst löschen mit 2 Krügen „Grüntee“ erst dann konnten wir uns dem Zmittag widmen. Weiter ging es gut gestärkt bei deutlich schlechterem Wetter. Nach ein paar Blindfahrten schoben wir einen weiteren Zwischenstopp ein und blieben beim Hoseabe hängen – mit mehr oder weniger hohen Wetteinsätzen. Eigentlich war der Hauptgrund, warum wir gerade in dieser Beiz einen Zwitscherten, dass dort eine Guggge spielte, wir bekamen genau 1 Lied mit, dann war der Spuck vorbei, trotzdem machten wir noch ein paar weitere Spielchen. Nun mussten wir uns so langsam aufmachen zur Talabfahrt, aber auch diese mussten wir uns verdienen; bei starkem Wind, stockte der Sessellift teilweise und wir hatten nicht mal eine Haube, wir haben es dann doch geschafft ohne Erfrierungen. Ein Vorteil hatte der starke Wind schon, eigentlich musste man normalerweise ein wenig aufwärts laufen mit den Skiern bis es endlich bergab ging – bei diesem Wind jedoch konnten wir uns hinstellen die Arme ausbreiten und schon schob einen der Wind halb gratis den kleinen Anstieg hoch. Danach folgte eine coole Abfahrt bis ins Tal, wo wir im Chalet zum Apéro wieder unsere Gugge trafen und doch noch einige Lieder hörten – gemütlich bei ein paar Bierchen. Der einsetzende Regen trieb uns zurück in die Unterkunft. Dann stiessen auch noch Sevä und Pascal zu uns.

 

Um 19:30 Uhr ging es los Richtung Restaurant zum gemütlichen Abendessen, es gab viele gute Gerichte, zu Beginn meist ein Nüsslisalat mit Ei und Speck, dann verschiedene schmackhafte Hauptgerichte und zum Dessert feine Glace oder ein Panasche Melange für Christoph – übrigens brauchte die Servierdüse mehr Überwindung dies zu kreieren, als Christoph es zu trinken – na dann Prost.

Den Abend „ausklingen“ liessen wir dann in der nahe gelegenen Bar „Gletscherspalte“, bei Musik, Tanzen, Shötlis, einem Magenbox und anderen Annehmlichkeiten… mehr oder weniger spät/früh nahmen wir gestaffelt den weiten Weg zurück in die Unterkunft bei strömendem Regen in Angriff.

 

Um 8:30 gab es ein reichhaltiges Frühstück, zu meinem Erstaunen waren alle anwesend, gut gestärkt machten wir uns auf Richtung Piste, wie weit hinauf es wohl noch regnete?? Um 10:30 standen wir schliesslich auf 2400 m gut eingepackt auf den Brettern, zuerst noch ein paar Fotoshootings mit einigen Chinesen, dann suchten wir die Piste zwischen den Pfosten… nach gefühlten 10 m Piste hat es Sevä schon zum 2. Mal aus den Skiern gehauen, bald alle weiss gepudert, hatten wir die erste Abfahrt hinter uns gebracht, nach ein paar Blindflügen gingen wir wieder in den Gadä etwas trinken (Pfefferminztee) um dann wiederum Hoseabe zu spielen, das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, deshalb machten sich schon bald einige auf den Heimweg, andere machten noch ein paar Schwünge mehr und um ca. 16 Uhr waren doch alle gut unten angekommen. Trotz langanhaltendem Regen konnten alle die Talabfahrt machen bis hinunter zur Talstation. Mittlerweile hat sich der Regen in Schnee umgewandelt und die Strasse ist schmierig geworden, zu diesem Zeitpunkt hätte Marcel doch noch Kettele müssen 😉 – für unseren Wagen vorne dran, wäre dies hilfreich gewesen, dann hätte sie die Mauer vielleicht nicht geküsst und keinen Dreher gemacht, da mussten wir noch rasch Pannenhilfe spielen – doch schon nach 10 min konnte es vorsichtig weitergehen, trotz des kleinen Schreckens hat uns unser Driver Sandro gut nach Hause gebracht.

 

Ein herzliches Dankeschön an Sandro und Marcel für die Organisation der Turnfahrt 2017 – nachgeholt im 2018 als Skiweekend. Es war wieder einmal unterhaltsam, durstig und auch sportlich.

 

Franz Rieder  

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